Membranventile

Membranventile sind für die Dosierung von nieder- bis mittelviskosen Medien in Form von Raupen- bis zu
Punktdosierung in den Mikroliterbereich geeignet. Ein kurzer Öffnungshub sorgt für ein extrem schnelles
Schließen. Eine Rändelschraube zur Einstellung des Ventilhubs erleichtert die Feineinstellung der
Dosiermenge.

Das Membranventil ist das totraumärmste Funktionsprinzip. Bei anderen Prinzipien lagern sich Medien
teilweise im Ventilkörper ab, wodurch die Gefahr der Kreuzkontamination, also der Kontakt zweier Medien
besteht. Die Membrane ist das einzige Medium berührende Bauteil, da alle mechanischen Bauteile
außerhalb des medienbenetzten Bereiches liegen. So kommen diese Ventile beispielsweise bei anaeroben
Klebstoffen zum Einsatz, um Kontakt mit metallischen Bestandteilen des Ventils zu vermeiden.

Das pneumatische gesteuerte Membranventil ist auch für erhöhte Schaltwechsel geeignet.